Samstag, 16. November 2013

MONOLOG FÜR EINEN TAXIFAHRER






Fünf Einstellungen aus Günter Stahnkes MONOLOG FÜR EINEN TAXIFAHRER (DDR 1964), nach einem Drehbuch von Günter Kunert. Am 2.12.2013 – Revolver Live mit Günter Stahnke – werde ich einen Ausschnitt aus dem Film zeigen.

(Eingestellt von Christoph)

Sonntag, 10. November 2013

HEFT IN SICHT!


Revolver Heft 29 geht diese Woche in Druck. Die Auslieferung beginnt Ende November. Das Heft enthält Interviews mit Matteo Garrone, David OReilly & Robert Seidel, Calle Overweg, Lisandro Alonso und Raoul Coutard. Mehr dazu demnächst.

(Eingestellt von Christoph)

Samstag, 2. November 2013

REVOLVER LIVE! (33) – GÜNTER STAHNKE: ZWISCHEN DEN STÜHLEN

E  I  N  L  A  D  U  N  G


DER FRÜHLING BRAUCHT ZEIT (DDR 1965)


















GÜNTER STAHNKE: ZWISCHEN DEN STÜHLEN
Regisseur Günter Stahnke im Gespräch mit Christoph Hochhäusler.

Am Montag, den 2.12.2013 um 19.30 h im Roten Salon*.

Günter Stahnke gehört zu den Geschlagenen der DEFA. Seine Filme – darunter FETZERS FLUCHT (1962), MONOLOG FÜR EINEN TAXIFAHRER (1964), DER FRÜHLING BRAUCHT ZEIT (1965) -, werden verboten, verstümmelt, unter Verschluss gehalten, bis ihm schliesslich nur die „Heitere Dramatik” des DDR-Fernsehens bleibt. Aber trotz großer Erfolge und beispielloser Produktivität eckt er auch in der leichten Muse an, einige seiner späteren Arbeiten (FAMILIE BIRNCHEN, FISCHZÜGE) werden nicht oder nur zensiert gezeigt. Ein Gespräch (mit Filmausschnitten) über seine Filmarbeit zwischen den Stühlen, über Widerstehen und Weitermachen.

Um das ideologische Minenfeld der DDR-Medienpraxis anschaulicher zu machen, wird die Schauspielerin Helga Piur (die mit Günter Stahnke verheiratet ist) flankierend aus einigen Briefen und offiziellen Dokumenten zum „Fall Stahnke” lesen.

Ziel ist ein offener Diskurs. Alle Filminteressierten
sind dazu herzlich eingeladen.

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Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227
10178 Berlin 
Tel +49.30.24 065 - 5
Fax +49.30.24 065 642
info@volksbuehne-berlin.de

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Günter Stahnke
Geb. 1928 in Misdroy (heute Miedzyzdroje), aufgewachsen in Berlin. Autor, Regisseur, Schauspieler. Studium: Schauspiel, Pädagogik. Arbeiten als Schauspieler, Filmkritiker, Theater- Film- und Fernsehregisseur. 

Filme (Auswahl): 
PETER UND DAS EINMALEINS MIT DER SIEBEN (1962), VOM KÖNIG MIDAS (1962), FETZERS FLUCHT (1962), DOPPELT ODER NICHTS (1964), MONOLOG FÜR EINEN TAXIFAHRER (1964), DER FRÜHLING BRAUCHT ZEIT (1965), MÄRCHENBRUNNEN (1969), TELEGENERELL (1969), EIN ENGEL REIST INS PARADIES (1972), FISCHZÜGE (1973), REIZENDE FERIEN (1973), WIE SAG ICH'S MEINEN KINDERN (1974), DAS SOMMERHAUS (1975), DU BIST DRAN MIT FRÜHSTÜCK (1975), EIN BUMS WIRKT MANCHMAL WUNDER (1975), MÄNNERWIRTSCHAFT (1975), IN FÜNF RUNDEN DURCH LIEBE K.O. (1976), DER GRAUE HUT (1977), ICH BIN NICHT MEINE TANTE (1978), SONNIG, ABER FROSTEINBRÜCHE (1978), NICHT VERZAGEN, TRUDCHEN FRAGEN (1980), NIEMAND LIEBT DICH – WIESO ICH (1980), WIE DAS LEBEN SO SPIELT (1980), DER KUCKUCK BIN ICH (1981), HAUSTHEATER (1981), ABENDS IM KELCH (1983), FAMILIE INTAKT (1984), KARL KÖNIG (1986), LEUTE SIND AUCH MENSCHEN (1986), MARIANNE (1986), EMMA (1987), MAXE BAUMANN AUS BERLIN (1987), DIE GLUCKE (1988), KATHRIN (1988), DER MANN IM SCHRANK (1989), DER SCHLÜSSEL ZUM GLÜCK (1989), AEROLINA (7 Teile, 1990), KLEIN, ABER CHARLOTTE (1990), DER MILLIONÄR (1996).

Freitag, 1. November 2013

LET'S GO MOMA



Vom 20. November bis 6. Dezember findet im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) eine Reihe zur Berliner Schule statt, kuratiert von Rajendra Roy und Anke Leweke.

17 Filme von 9 Filmemachern werden gezeigt, darunter GESCHWISTER (Arslan, 1997), DIE INNERE SICHERHEIT (Petzold, 2000), MEIN LANGSAMES LEBEN (Schanelec, 2001), BUNGALOW (Köhler, 2004), FALSCHER BEKENNER (Hochhäusler, 2005), 
SEHNSUCHT (Grisebach, 2006), MADONNEN (Speth, 2007), ALLE ANDEREN (Ade, 2009), DER RÄUBER (Heisenberg, 2010). 

Begleitend zur Werkschau erscheint ein Katalog mit Beiträgen von Thomas Arslan, Valeska Grisebach, Benjamin Heisenberg, Christoph Hochhäusler, Nina Hoss, Dennis Lim, Katja Nicodemus, Christian Petzold und Rainer Rother (Einige der Texte sind ursprünglich für Revolver entstanden).

Parallel findet im Deutschen Haus (NYU) eine zweitägige Konferenz zum Thema statt, an der Thomas Arslan, Benjamin Heisenberg, Christoph Hochhäusler, Ulrich Köhler, Christian Petzold, Angela Schanelec und Reinhold Vorschneider teilnehmen werden. Moderation: Marco Abel, Katja Nicodemus, Fatima Naqvi.

In einem Modern Monday (25.11.2013) mit [den Revolver-Gründern] Benjamin Heisenberg und Christoph Hochhäusler soll es dann um die „Theorie der Praxis” bei Revolver,
 filmische Einflüsse und persönliche Ausblicke gehen.



In passender Zufälligkeit erscheinen in den USA zeitgleich drei thematisch relevante Bücher: Marco Abels "The Counter-Cinema of the Berlin School", der von Roger F Cook, Lutz Koepnick, Kristin Kopp und Brad Prager herausgegebene "Berlin School Glossary" sowie eine Monografie zum Kino von Christian Petzold, von Jaimey Fisher. Und schliesslich widmet sich das akademische Journal "German Studies Review" in einem Schwerpunkt dem DREILEBEN-Projekt von Petzold/Graf/Hochhäusler.



(Eingestellt von Christoph)