Montag, 26. November 2012

BITTE WARTEN.


Das neue Heft hat sich leider verspätet, ist aber immerhin schon in der Grafik


Revolver 27 enthält Beiträge von/mit Nicolai Albrecht, Hartmut Bitomsky, Andrew Bujalski, Mathilde Lesueur, Chris Marker, Jan Schomburg und Marie Vermillard.



(Eingestellt von Christoph)

TONY SCOTT: A MOVING TARGET

Hinweis auf Aktivitäten der Mitglieder:
Christoph Hochhäusler

Mubi Notebook, eine Online-Filmzeitschrift in der ich oft lese, hat Kritiker und Filmemacher eingeladen, über Tony Scott zu schreiben. Das Projekt ist einigermassen ungewöhnlich eingefädelt; jeder Teilnehmer sollte nämlich – ausgehend von einer frei wählbaren Szene – auf einen (anonymisierten) anderen Text reagieren, der wiederum eine andere Szene zum Ausgangspunkt macht. Ein bisschen wie im Spiel der Surrealisten exquisite corps hatte also niemand den ganzen Überblick. Wie viel Sinn oder (produktiver?) Unsinn aus dieser Anordnung resultiert, darüber bin ich mir selbst noch nicht im Klaren. Ich habe die Einladung zur Teilnahme jedenfalls genutzt, meine sehr vorläufigen Gedanken zu Scott in einer Art Adam Curtis-Parodie zu bündeln. Die Beispielszene stammt aus LAST BOY SCOUT, definitiv kein Lieblingsfilm.

Hier aber nun der ganze Zusammenhang: 1. Daniel Kasman (der das Projekt organisiert hat), 2. Ignatiy Vishnevetsky, 3. Adrian Martin (dem ich zu antworten hatte), 5. MEIN TEXT, 6. Christopher Small (der auf meinen Beitrag reagieren sollte), 7. Adam Cook, 8. Boris Nelepo, 9. C. Mason Wells, 10. Joe McCulloch und 11. Phil Coldiron.

In einer zweiten Runde (die inzwischen auch online ist) kommen ausserdem Ryland Walker Knight (dem ich die Einladung zur Teilnahme verdanke), Ben Simington, Robert Koehler, Steven Shaviro, Christoph Huber, Uncas Blythe, Kurt Walker, Otie Wheeler, David Phelps und Gina Telaroli (die die Idee zu dem Experiment hatte) zu Wort.

(Eingestellt von Christoph)

Donnerstag, 22. November 2012

HARLANS KINDER

Veranstaltungshinweis:

Die VIERTE WELT (am Kottbusser Tor in Berlin Kreuzberg) widmet sich acht Tage lang – von Sonntag, den 2.12. bis Sonntag, den 9.12.2012 – dem Regisseur und Autor Thomas Harlan.



Thomas Harlan: WUNDKANAL. HINRICHTUNG FÜR VIER STIMMEN (1984)

Die Veranstalter schreiben:


„Das Projekt HARLANS KINDER nimmt die Person Thomas Harlan und sein künstlerisches Werk zum Anlass, die Verbindung von Schuld und Verantwortung außerhalb eines moralisch-pädagogischen Konzeptes zu untersuchen und auf unsere heutige Gegenwart zu übertragen. Thomas Harlan hat sich sein Leben lang als Erbe seines Vaters verstanden; die damit verbundene Frage nach Schuldtilgung bzw. nach einem Leben mit einer unverzeihlichen, verleugneten Schuld stellt HARLANS KINDER ins Zentrum der Auseinandersetzung. Ausgangspunkt (...) ist Thomas Harlans letzter Text VEIT.”


Das Programm im Überblick:


Performance / Lecture / Lesung / Film / Gespräch / Gäste
HARLANS KINDER
acht tage - achtzig wahrheiten

So. 02.12 Wenn die Ausnahme zur Regel wird 17:00 - 20:00 
Mo. 03.12 Ökonomischer Putsch -  Ein Spiel 19:00 - 22:00
Di. 04.12 Viertes Reich - Mit Gästen 19:00 - 22:00
Mi. 05.12 Vom Wundkanal zum Opfergang 19:00 - 22:00
Do. 06.12 Vatermord und Söhnesterben 19:00 - 22:00
Fr. 07.12  Rosa aus Kulmhof 19:00 - 22:00
Sa. 08.12 Chor der Köche 19:00 - 22:00
So.09.12  So etwas Ähnliches wie die Wahrheit 17:00 - 20:00

Von und mit  Dirk Cieslak, Dennis Daniel, Florian Guist, Simone Haverland, Annett Hardegen, Schokofeh Kamiz, Katharina Meves, Sabina Moncys, Wolfram Sander, Alexander Schröder,  Mariel Jana Supka, Judith van der Werff. 

Mehr dazu hier.


Ausserdem ist ein Flugblatt zu Thomas Harlan erschienen, mit einem Text von Matthias Dell (Freitag).

(Eingestellt von Christoph)

Mittwoch, 21. November 2012

FILMCLUB ZEIGT: 'UNTEN MITTE KINN'

Hinweis auf Aktivitäten der Mitglieder:

UNTEN MITTE KINN
Dienstag, 27.11.12
19.30 Uhr
Sputnik-Kino *


Freue mich über die Einladung vom Filmclub. Vorgestellt wird der Film von Jan Künemund, der anschließend auch ein kurzes 
Gespräch mit mir führen wird. Everybody is welcome!

Yours Nicolas




















*) 
Sputnik-Kino
Hasenheide 54
U7 Südstern-U 8 Hermanplatz 
030-6941147
Eintritt: 5,50 Euro  

Donnerstag, 15. November 2012

USA: LODGE KERRIGAN

Filmstill aus KEANE (USA, 2004)

Seit seinem Debüt mit CLEAN, SHAVEN (1994) gehört Lodge Kerrigan zu den aufregendsten unabhängigen Filmemachern der USA. Seine Filme sind ein intensives und direktes Kino, das sich durch eine herausfordernde Nähe zu den Figuren auszeichnet. Seit kurzem arbeitet Lodge Kerrigan auch für Fernsehserien, zuletzt HOMELAND (2011 – ). Franz Müller und ich werden diesen Sonntag im Rahmen von HANDS ON FASSBINDER mit ihm über seine Arbeit im amerikanischen Independent-Kino und Fernsehen, sowie den langen Schatten Rainer Werner Fassbinders sprechen. Beginn wird 15 Uhr sein und das Gespräch findet auf Englisch statt.

Einen schönen Aufsatz schrieb Dennis Lim anlässlich dem Erscheinen der Criterion-DVD von CLEAN, SHAVEN:

Lodge Kerrigan's movies are so often termed "uncompromising" and "unrelenting" that it's worth pondering what exactly lies behind their steadfast refusal to let up. The salient quality of these spare, intense films is that they deny the viewer the comfort of distance. Kerrigan demolishes the notion that movies are not suited to expressing inner life. He forces you to share skull space with characters most films would never think to look at, let alone so intimately. Getting close, often upsettingly so, to his lost souls and margin dwellers, he is undaunted by their opacity and failing grip on sanity, not to mention unencumbered by social judgments of any sort. In the course of three features, all as steel nerved in execution as they are rigorous in conception, this singular American independent has developed what might be the most literal and harrowing form of empathy in modern movies. At the center of each of Kerrigan's films—two of which are titled after their protagonists—is a lone, severely troubled person. More than focused, these portraits are defined foremost by the director's relationship with his subject—a moral and aesthetic stance that informs everything from camera placement to character psychology and dictates the terms of engagement for the spectator
 

Den kompletten Text gibt es hier.

(eingestellt von Hannes)

Sonntag, 11. November 2012

ARGENTINIEN: MARIANO LLINÀS + AUGUSTÌN MENDILAHARZU



(Auf dem Foto: im grünen T-Shirt: Agustìn Mendilaharzu (Kameramann und Figur H), lächelnd, mittig: Mariano Llinàs (Regisseur und Figur X), mit karierter Jacke: Walter Jakob (Figur Z)

Für das Abschlusswochenende unserer Reihe HANDS ON FASSBINDER #6 - MY FASSBINDER konnten wir den Regisseur / Schauspieler Mariano Llinàs und seinen Kameramann / Schauspieler Agustìn Mendilaharzu (der auch Theaterregie führt) aus Buenos Aires nach Berlin einladen. Franz Müller und ich werden das Gespräch am Samstag 17. November um 19h im .CHB mit beiden auf Englisch führen.

Ihr gemeinsamer Film HISTORIAS EXTRAORDINARIAS von 2008 (den wir dank des Festivals In 14 Filmen um die Welt 2009 entdecken konnten) ist ein Meilenstein des neuen erzählenden (Genre-)Films : Er erzählt von X, Z und H, Leuten, verloren in der argentinischen Weite: Geschichten von unbekannten Verbrechen, von der Spurensuche im Leben verschwundener Vorgänger, von Irrfahrten durch übernommene Wetten. Eine durch die Erzählerstimmen getragene, ausufernd epische, auch selbstironische und sehr erwachsene Erzählung von “sich verzweigenden Pfaden” (Borges) als Filmkunstwerk. Ein Film ohne Filmförderung, mit Schießereien, einem Liebesdreieck, Szenen in Mozambique, deutschen Kriegserinnerungen und einem sterbenden Löwen. Ein Film, der das Alltägliche mystisch, das Fantastische einfach macht und das Erzählen selbst neu inthronisiert. 

Kann man ihre Arbeitsweise mit der von Fassbinder vergleichen? Wie werden solche Filme gemacht? Was hat dieser Film mit Theaterarbeit zu tun und wie kann ein Hauptdarsteller der Kameramann seines Films sein? Was ist seitdem passiert? Wie finanzieren sie ihre Filme / und ihr Leben? HISTORIAS EXTRAORDINARIAS, ein epischer Film von 245 Minuten, kostete 50.000 $...



"I think this is a great opportunity because it'll be us four, all filmmakers... a great chance to avoid commonplaces and get into the deep of certain matters, like production strategies, like "artistic impact" of budget limitations, like money and crew tending to zero and narrative ambitions tending to infinite (a point where we inevitably meet old rainer)... i mean discussing all this should be great for us... you know we're working in a new VERY LONG film. 6 episodes, of which 2 1/2 are entirely shot but none of which has been post produced. no editing, no sound or image work. and, of course, no subtitles..."
(Agustìn per email vom 5.11.12) 

Wir zeigen Ausschnitte aus den HISTORIAS EXTRAORDINARIAS und aus dem neuen Filmprojekt. Ausserdem interessiert sich Mariano für die Spion-Stadt Berlin aus den tiefsten kalten Kriegstagen und die Kamera bringen sie auch mit...


So, what is Extraordinary Stories about? Where to begin and where to end? For starters, it tells us three parallel stories in eighteen chapters about three common men – X (Mariano Llinás himself), Z (Walter Jakob) and H (Agustin Mendilaharzu, also the cinematographer) – as narrated by an unseen narrator (rather three of them – Daniel Hendler, Juan Minujin and Veronica Llinás). X is a state-commissioned architect who, by a strange turn of events, becomes a murderer and pigeonholes himself into a hotel room in order to evade the police. Z is a small-time government official in a secluded town who gradually finds a deep interest in the secret life of his predecessor. H is a manual labourer who is hired by an old man to hunt for some specific relics that are supposedly lying on the banks of the local river. Also interspersed in generous amounts are threads about an escaped convict who plans to infiltrate a top-level meeting of businessman, a bet between two old men about the feasibility of a construction project, a short biopic of an iconic architect who built demonic structures in the most remotest of villages, a flashback of a random character recounting war time experiences, a love triangle and what not. The story deviates on its whim with the narrator seemingly improvising as he goes along. One might argue that none of these diversions makes sense, but these irrational detours are the stuff that stories are made of.

(Saskia)

Freitag, 9. November 2012

HANDS ON FASSBINDER #6 MY FASSBINDER


LIVE IN BERLIN:

Agustìn Mendilaharzu und Mariano Llinàs / Argentinien
HISTORIAS EXTRAORDINARIAS

Lodge Kerrigan / USA
CLEAN, SHAVEN

João Pedro Rodrigues und João Rui Guerra da Mata / Portugal
THE LAST TIME I SAW MACAU

und

PARALLELAKTION / LOU CASTEL

ANGST ESSEN SEELE AUF / mit live-audio kommentaren out of the black

END OF ...PARTY






(Saskia)

Donnerstag, 8. November 2012

AUSGEZEICHNET: REINHOLD VORSCHNEIDER

Der Berliner Kameramann Reinhold Vorschneider erhält den Marburger Kamerapreis 2013. Wir gratulieren ganz herzlich!

2005 – in Revolver Heft 13 ist es abgedruckt – haben wir ein Revolver Live gemacht mit Angela Schanelec und Reinhold Vorschneider; Schwerpunkt war die Entstehung von MARSEILLE, einem Schlüsselfilm für uns, den wir auch auf DVD herausgebracht haben. Inzwischen arbeitet beinahe die Hälfte der Redaktion – Benjamin Heisenberg (SCHLÄFER, DER RÄUBER, WANDELSTERNE), Nicolas Wackerbarth (HALBE STUNDEN, HALBSCHATTEN) und ich (für DREILEBEN - EINE MINUTE DUNKEL) – immer wieder mit Reinhold Vorschneider zusammen. 

Ich bin also schwerlich objektiv, wenn ich sage, dass diese Auszeichnung überfällig war – aber es stimmt natürlich trotzdem. Was macht seine Arbeit aus, von PLÄTZE IN STÄDTEN (Angela Schanelec, 1998) über MADONNEN (Maria Speth, 2007) zu IM SCHATTEN (Thomas Arslan, 2010), um drei stilistisch einigermassen entfernte Filme zu nennen, für die er als Kameramann verantwortlich war? Ich glaube es sind vor allem zwei Dinge: ein zärtliches Bekenntnis zum Tageslicht und der starke Wunsch, wesentliche, nicht austauschbare Einstellungen zu finden. Gegen die klassisch „analytische” Montage, die eine Sequenz aus abhängigen Bildern baut, die sozusagen alle auf eine Master-Mutter referieren („das Ereignis”), setzt er weitgehend autonome, eigensinnig ihr Zeitmass betonende Einstellungen, die sich nur „konstruktiv” montieren lassen, und das am besten hintereinander. So entstehen immer wieder Momente, die nicht in der Erzählung aufgehen, weil sie gewissermassen die Zeit selbst meinen. Und genau darin liegt ihre Schönheit.






Aus dem Gespräch von damals:


Vorschneider:

Wenn man an unsere ersten Filme zurückdenkt ist das Mittel der Fotografie [als Werkzeug in der Vorbereitung eines Filmes] entstanden, um das Licht zu fotografieren, gar nicht so sehr um den Raum fotografisch abzubilden.

Schanelec:
Das Licht im Raum.

Vorschneider:

Das natürliche Licht wird durch diese Architektur, durch die Fenster die es gibt und die Größe der Fenster sozusagen modelliert. Es war auf jeden Fall ein ganz starker Impuls das Licht zu fotografieren. Ein ganz großes Thema am Anfang unserer Zusammenarbeit war es auch, nach Möglichkeit mit natürlichem Licht zu arbeiten oder zumindest den Eindruck herzustellen, dass es sich um natürliches Licht handelt, bzw. dass man das natürliche Licht, was vorfindlich ist, nicht zu sehr modifiziert. Bei Angela war das am Anfang schon fast obssessiv. Klassische filmische Mittel wie die Aufhellung waren tabu und bei Motivbesichtigungen haben wir immer schon versucht uns ein Bild zu machen, wie die Szene mit natürlichem, oder von der Architektur gestalteten Licht aussieht. Teilweise hat Angela auch als Modell fungiert, um das Licht auf den Personen sehen zu können. 





Bilder aus Angela Schanelecs MARSEILLE (D 2004). Kamera: Reinhold Vorschneider.

Die Verleihung des Preises findet am 8. März 2013 in der Alten Aula der Philipps-Universität in Marburg statt. Mehr dazu hier.

(Eingestellt von Christoph)

Dienstag, 6. November 2012

PAKETFILMDIENSTLEISTUNGSMENTALITÄT


Frage:
„Im Jahr 1962 forderten junge Filmschaffende im Rahmen der Westdeutschen Kurzfilmtage die Erneuerung des deutschen Films. Ist das Oberhausener Manifest noch so aktuell? Warum widmet Ihr ihm 50 Jahre später einen Kurzfilm*?”

Markus Mischkowski und Kai Maria Steinkühler („Kölner Gruppe”):
„Ja, natürlich ist das Oberhausener Manifest noch aktuell, denn das deutsche Kino muss dringend erneuert we
rden – wenn auch nicht als Oberhausener: Es muss weg von der eigenen Zensur im Kopf, von der Ticket- und Paketfilmdienstleistungsmentalität, von der Wir-müssen-einer-TV-Redaktion-und-zwei Fördergremien-und-einem-Verleih-und-einer-Zielgruppe-und-einem-Standort-gefallen-damit-wir-Markt-sind-Haltung. Denn es gibt keinen wirklichen Markt in Deutschland, es gibt an die 300 Millionen Euro deutsche Filmförderung und -subvention jährlich. Mut und Gelassenheit wären also kein Problem. Nur, dieses System wird nicht – wie damals – von „Papas“ hochgehalten, die mitunter noch Nazis waren und angreifbar und die es symbolisch zu töten galt. Heute sind alle Filmschaffenden aller Generationen in dem System gefangen und hängen am Tropf des Staates und der Sender und profitieren mehr oder weniger davon - oder leiden und schweigen. Wer soll da ein Manifest schreiben?”

(...)


Mehr dazu hier.


*)
50 Jahre Oberhausener Missverständnis” von Markus Mischkowski und Kai Maria  Steinkühler, Deutschland 2012, 2 min. Zu sehen in der „Eject XV – Lange Nacht des abwegigen Films” am 16.11.2012 um 23 h in der Volksbühne.



(Eingestellt von Christoph)

Montag, 5. November 2012

THE GRANDMASTERS



Wong Kar Wai hat die Geduld der Liebhaber schon immer gerne strapaziert, auf THE GRANDMASTER wartet mancher nun schon 13 Jahre. Gedreht wurde er „erst” ab 2009, mit Unterbrechungen bis in diesen Sommer hinein, aber ob der jüngste Verleihtermin, Dezember 2012, wirklich eingehalten werden kann, weiss niemand. (Vielleicht ist der Film ja deshalb so auf die Zeitlupe fixiert?) Hier jedenfalls der erste Trailer, der mich ganz kalt lässt. Wie geht es euch?

(Eingestellt von Christoph)

Samstag, 3. November 2012

FASSBINDERS FREUNDE UND GENOSSEN ... ODER SO

Eine Vergegenwärtigung des Zerfalls der Kommune Fassbinder zwischen Lou Castel, Grete und Parallelaktion. 



Warten auf Fassbinder: in Feldkirchen hängen die Kommunarden des antiteaters fest und stemmen sich gegen Geschichtsverläufe. Dabei erscheint ihnen Lou Castel, Fassbinders Alter Ego in WARNUNG VOR EINER HEILIGEN NUTTE, als Ikone des linken Autorenkinos und Tröster verirrter Seelen eines autoritären Geistes. Und Grete schenkt uns allen Cuba Libre. Die szenische Lesung ist das Vorspiel für die HANDS ON FASSBINDER-Abschlußparty.

Samstag, 17.November 2012 // 21 Uhr // in der Bar vom CHB*

Lou Castel: geb. 1943. Schauspieler, Maler, Filmemacher. Filme (Schauspiel): Mit der Faust in der Tasche (1965), Warnung vor einer heiligen Nutte (1971), Wenn Liebe entflammt (1993), Irma Vep (1996). Filme (Regie): Just in Time (1999), Pyramidal (2005), Fin? (2008)

Eine Produktion von PARALLELAKTION in Zusammenarbeit mit 

HANDS ON FASSBINDER.

*) CHB
Collegium Hungaricum Berlin 
Dorotheenstraße 12
10117 Berlin-Mitte
U-Bahn: Friedrichstraße
Tram: M1, 12, Am Kupfergraben


(Eingestellt von Nicolas)