Sonntag, 29. April 2012

REVOLVER LIVE! (28) / ANGRIFF DER GEGENWART - VIER DEBÜTS / 07.05.2012

Jessica Krummacher: TOTEM (2011). Trailer.
Hannes Lang: PEAK (2011). Trailer
Max Linz: DAS OBERHAUSENER GEFÜHL (2012). Link.
Timo Müller: MORSCHOLZ (2008). Trailer.

ANGRIFF DER GEGENWART - VIER DEBÜTS
JESSICA KRUMMACHER, HANNES LANG, MAXIMILIAN LINZ, TIMO MÜLLER im Gespräch mit Christoph Hochhäusler.


Am Montag, den 7. Mai 2011 um 19.30 h im Roten Salon der Volksbühne *

Vier Debüts, vier junge Stimmen, die so etwas wie eine neue Generation bilden - Jessica Krummacher (TOTEM), Hannes Lang (PEAK), Maximilian Linz (DAS OBERHAUSENER GEFÜHL) und Timo Müller (MORSCHOLZ) - im Gespräch über Ästhetik, Politik und Gegenwart des deutschen Kinos. 

Die Auswahl ist willkürlich und persönlich. Der Abend will nicht repräsentativ sein, privat soll er auch nicht bleiben. Die vier Filmemacher, die sich - mit Ausnahme der Lebens- und Arbeitspartnerschaft Krummacher/Müller - nicht kennen, und deren Arbeiten denkbar verschieden sind, interessieren mich in ihrer Schärfe und politischen Ungefälligkeit. Ich mache seit 10 Jahren Filme, und zum ersten Mal habe ich das Gefühl einer Fremdheit, das Gefühl einer neuen Generation. Die Hoffnung wäre, im Gespräch herauszufinden, wie weit die Gemeinsamkeiten tragen, welche Vorstellungen, Träume oder Zweifel die Filmemacher in Bezug auf ihr Kino und ihren „Platz” im deutschen Film haben. Was sich verändern muss. Inwieweit sie Agenten dieser Veränderung sind. Der Abend versteht sich ausdrücklich als ergebnisoffen, alle Filminteressierten sind herzlich eingeladen, mitzusprechen. Vor der Diskussion werden die vier Debüts in kurzen Clips vorgestellt. TOTEM ist zur Zeit im Kino, DAS OBERHAUSENER GEFÜHL kann man online sehen, PEAK wird im Laufe des Jahres ins Kino kommen, MORSCHOLZ ist vorerst nicht ohne Weiteres verfügbar. Ich freue mich auf einen lebhaften Abend!


Christoph Hochhäusler


*)
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227
10178 Berlin 
Tel +49.30.24 065 - 5
Fax +49.30.24 065 642
info@volksbuehne-berlin.de


Samstag, 28. April 2012

PROVOKATION DER WIRKLICHKEIT


Oberhausen, Manifest, Jubiläum usw. Alpinistik im Deutungsgebirge. Aber: das Buch zum Geburtstag, herausgegeben von Ralph Eue und (Festival Oberhausen-Leiter) Lars Henrik Gass ist richtig gut geworden. Es versammelt, und bleibt schlank dabei, allerlei Dokumente, Gespräche, Nachforschungen, Profile, die sich mit dem (Auf-) Bruch 1962 beschäftigen, zusammengehalten von einer ganz gegenwärtigen Neugier. Im Vorwort schreiben die Herausgeber: „Vielleicht brauchen wir kein neues Manifest, aber dass wir immer noch einen neuen Film brauchen, das erscheint uns unzweifelhaft.” 


Besonders schön ist eine Podiumsdiskussion, die 1962 in Mannheim stattgefunden hat, unter anderen mit Adorno und Kluge, in der Adorno sagt: 


„1. Ich bin gar nicht für eine Reklame für die Veränderung der Welt, sondern ich glaube, dass die verändernde Praxis, die dem Film ansteht, der Schluss mit Reklame ist. Dass also erst in dem Augenblick, in dem der Film aufhört Reklame für irgendetwas zu machen, dass er in dem Moment anfängt, auch gesellschaftlich an die richtige Stelle zu kommen. 


2. Ich meine weiter, dass der Film, so lange er zu Veränderung der Welt aufruft, in einer unmittelbaren und drastischen Weise, dass er dann in die Ostzonen-Ideologie hineingerät, die womöglich noch abscheulicher ist als „Der alte Förster und sein Hund”, da kann man dann darüber würfeln.


3. Das was der Film erreichen kann, ist nur eine Veränderung des Bewusstseins und das kann er erreichen; aber nicht, wenn man nur einzelne anständige Filme macht, sondern nur durch die Umwälzung des Kinos als Gesamtinstitution, das dann in seiner Kontinuität ein solches verändertes Bewusstsein schafft.”


Der Vollständigkeit halber: Das Buch enthält auch eine reichlich polare Diskussion, an der ich - mit Klaus Lemke, Hans-Christoph Blumenberg und Dietrich Leder - teilgenommen habe. Revolver arbeitet im Vertrieb mit der Edition Text + Kritik zusammen, in der das Buch erschienen ist.


PS: Jörg Becker hat für RAY eine sehr gut informierte Rezension geschrieben, die sich hier nachlesen lässt.


(Eingestellt von Christoph)

Freitag, 27. April 2012

GODARDLOOP + AMOS VOGEL = FILMRAUSCH

Hallo

Am Samstag um 19.00 Uhr wird im Filmrauschpalast Moabit noch einmal der GODARDLOOP gezeigt, ein 27 Minuten langes Video, das Bettina Blickwede und ich 2010 für das Züricher Museum für Gestaltung realisierten.
Gezeigt wird der Loop zusammen mit Paul Cronins Film über Amos Vogel, der vor ein paar Tagen verstorben ist, FILM AS SUBVERSIVE ART - AMOS VOGEL AND CINEMA 16.

Der Eintritt ist frei.

http://www.absichtimkino.de/ab_sicht_jubilaum.html
Filmrauschpalast Moabit, Lehrter Strasse 35, 10557 Berlin

http://vimeo.com/31347453
Godardloop - Visual Motifs in Films of Jean-Luc Godard on Vimeo


Viele Grüße
Michael (Baute)





(Eingestellt von Christoph)

GELIEHENE LANDSCHAFTEN

Habe es noch nicht in den Händen, geschweige denn gelesen, aber bin sofort hoffnungsvoll: Hartmut Bitomsky, großer Dokumentarist („Der VW-Komplex”), scharfsinniger Kritiker („Kinowahrheit”*) und letzter zum Rücktritt gereizter DFFB-Direktor, hat ein neues Buch geschrieben, nämlich „Geliehene Landschaften. Zur Praxis und Theorie des Dokumentarfilms.” In der kargen Email vom Meister heißt es nur: „457 Seiten, 16 Seiten in Farbe, erscheint im Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln und Neuer Berliner Kunstverein.” Ich bin gespannt.




*)
Wir haben in Heft 10 Bitomskys großen Max Ophüls-Essay wiederabgedruckt, „The Traveller”, ein Schlüsseltext für mich.

FIFTY-FIFTY

Die kanadische Filmzeitschrift Cinema Scope macht sich in ihrer 50. Ausgabe (die vor kurzem erschienen ist) einen Spaß daraus, die „50 besten Regisseure unter 50” zu benennen. In dieser Auswahl finden sich auch drei deutsche Kollegen, nämlich Maren Ade (beschrieben von Kent Jones, der Text ist auch online zu lesen), Ulrich Köhler (Text: Robert Koehler) und Romuald Karmakar (Text: Olaf Möller). Gar kein so schlechter Schnitt, weltkinoanteilig. Die drei gehören auch zu dem runden Dutzend Filmemachern aus den 50, die in Revolver schon vertreten waren. Über Andrew Bujalski schreibt übrigens (Revolver-Mitherausgeber) Nicolas Wackerbarth, dessen Live-Gespräch mit Bujalski wahrscheinlich Eingang in Heft 27 finden wird. Unter den, ja: Laudatoren befinden sich auch einige andere Filmemacher, darunter Apichatpong Weerasethakul (er schreibt über Lucrecia Martel - über ihn Chuck Stephens), Raya Martin (über Carlos Reygardas - über ihn Antoine Thirion), James Benning (über Sharon Lockhart) und Albert Serra (über Zhao Liang - über ihn Alvarro Arroba), was diesem Kanon der Zukunft, den Herausgeber Mark Peranson in erster Linie als Zündstoff sieht, einige Farbe verleiht. Für mich als unsteten Festivalbesucher sind (wackelige) Listen wie diese in jedem Fall Anreiz, Lücken zu schliessen. Und weil wir gerade bei Listen sind: in der selben Ausgabe findet sich auch die Top Ten 2011 der Redaktion, die mit unserer DREILEBEN-Trilogie (Petzold, Graf, Hochhäusler) und Ulrich Köhlers SCHLAFKRANKHEIT zwei deutsche Titel / vier deutsche Regisseure nennt. Auch das eine einigermassen überraschende Aussenperspektive.


(Eingestellt von Christoph)

Donnerstag, 26. April 2012

ANGRIFF DER GEGENWART



Unter der Überschrift „Angriff der Gegenwart” wird es am 7. Mai 2012 ein neues Revolver Live geben (Volksbühne/Roter Salon), und zwar mit Jessica Krummacher (TOTEM), Hannes Lang (PEAK), Maximilian Linz (DAS OBERHAUSENER GEFÜHL) und Timo Müller (MORSCHOLZ). Vier Debüts, vier junge Stimmen, die so etwas wie eine neue Generation bilden - im Gespräch über Ästhetik, Politik und Gegenwart des deutschen Kinos. Dazu demnächst mehr. 


Heute nur der - thematisch passende - Hinweis auf einen Text von Maximilian Linz, der auf Perlentaucher über die „Flucht der audiovisuellen Kunst” nicht aus dem Paradies, aber aus dem deutschen Kino und Fernsehen schreibt. Sehr lesenswert und ein Vorgeschmack vielleicht auf unseren Abend.


Update:
Max Linz im Gespräch mit Frédéric Jaeger (critic.de)


(Eingestellt von Christoph)

Montag, 23. April 2012

TRAUMFABRIK KABUL

Freue mich auf den Kinostart von Sebastian Heidingers zweiten, sehr sehenswerten Dokumentarfilm hinweisen zu können. 
Bereits DRIFTER war für mich ein Highlight der Berlinale 2008.

(Deutschland 2011, 83min, HDCAM)


Saba Sahar lebt und arbeitet in Kabul, Afghanistan. Als Polizistin im Dienste des afghanischen Innenministeriums steht sie für den Wiederaufbau ihres Landes ein, als Schauspielerin und Filmregisseurin kämpft sie um die gesellschaftliche Anerkennung der selbstständigen afghanischen Frau. Ihre Rollen als Mutter, Polizistin und Filmemacherin verschwimmen in der „Traumfabrik Kabul“ zum Vexierbild einer komplexen afghanischen Realität.

Vorführungen:

Kino Sputnik / Höfe am Südstern
21.04 - 24.04.12 / jeweils um 19h

Kino Zukunft / Laskerstr. 5 (S-Bahnhof Ostkreuz)
19.04.12 - 01.05.12 / jeweils um 18.15 h

(Eingestellt von Nicolas)

Freitag, 20. April 2012

DAS UNFILMBARE



REVOLVER: 
Sie sprechen oft davon zu filmen, was man nicht filmen kann. Wie geht das?

BRUNO DUMONT: 
Paradoxerweise, indem man aufgibt, das Unfilmbare zu filmen. Man muss sich auf das Sichtbare beschränken - in der Hoffnung, darüber hinaus zu kommen. Das ist jedoch eine ganz ungewisse Erwartung. Das Jenseits lässt sich nicht filmen. Die Inszenierung muss also mit der Wirklichkeit sympathisieren...


Aus einem „abgewählten”, d.h. unveröffentlichtem Interview mit Bruno Dumont, das Aurélia Georges und Thomas Müller im Auftrag von Revolver 2007 in Paris führten.


(Eingestellt von Christoph)

FRAGEN AN JESSICA KRUMMACHER

Jessica Krummacher (* 1978)


Nächste Woche startet wie erwähnt Jessica Krummachers erstaunlicher Debütfilm TOTEM in ausgewählten Kinos (hier erzählt sie von der Genese des Films). In dem folgenden „Gespräch”, das via Email stattfand, gibt sie Auskunft über ihr Verhältnis zum Kino.


Christoph Hochhäusler: Warum Kino?

Jessica Krummacher: Warum überhaupt Film? Oder warum Kino, nicht Fernsehen? 

- Warum Kino.

Kino ist Privat. Als Macher und als Zuschauer. Im Kino darf Alles - wenn ich es zulasse - ungefiltert bleiben, ohne Kommentar. Kino ist Leidenschaft, es ist alles oder nichts. 

- Fällt dir ein Beispiel ein für einen Film der „dein Leben verändert hat”?
Ein Film nicht, immer wieder andere: zum Beispiel LEKTIONEN IN FINSTERNIS (Werner Herzog, 1992), FUNNY GAMES (Michael Haneke, 1997), LAST DAYS (Gus van Sant, 2005) ... 

- Dein Film wird oft als Horrorfilm beschrieben. Kannst du mit dieser Zuordnung etwas anfangen?
Die Beschreibung stammt aus dem Katalog der VIENNALE 2011. Ich mochte diese Idee, ob es wirklich zutrifft, weiß ich nicht. Ich glaube daran, dass der Zuschauer aus einem Film macht, was er braucht. Das ist beeinflusst von dem persönlichen Blickwinkel den jeder Einzelne mitbringt. Es gibt bestimmt Menschen, die TOTEM auch als Horror sehen. Meine Absicht war es nicht einen „Horrorfilm“ zu machen. Zuschauer die im klassischen Sinn der Genrebeschreibung einen Horrorfilm erwarten, werden enttäuscht.

- Was ist ein Horrorfilm?
„Der Horrorfilm ist ein Filmgenre, das beim Zuschauer Gefühle der Angst, des Schreckens und Verstörung auszulösen versucht.“ Außerdem wird bei den Merkmalen des Horrorfilms oftmals von „übernatürlichen oder nicht immer wissenschaftlich erklärbaren Bedrohungen der Protagonisten“ gesprochen. Unter diesen Gesichtspunkten gibt es in TOTEM Übereinstimmungen. Aber es gibt eben auch noch anderes: Skurrilität, Realität. Etwas, was nicht einzuordnen ist, in die Grenzen eines Genres, vielleicht des Kinos an sich.

- Interessiert dich Genre-Kino?
Im Moment nicht besonders.

- Du betonst im Presseheft deine Herkunft, der Film spielt an vertrauten Orten,
deine Erfahrung ist Kompass. Gleichzeitig sprichst du von Zeit- und Ortlosigkeit. Wie geht das zusammen?
Für mich gehört das unmittelbar zusammen. Die Herangehensweise an meine Filme ist eine sehr persönliche. Ich bin geprägt durch meine Herkunft. Dadurch habe ich eine bestimmte Art die Welt zu sehen erlernt. Erfahrungen mit ihr, prägen auch das, was ich in Zukunft in ihr sehen kann. Orte im Film (auch die Nicht-Orte) sind für mich ebenso wichtig wie Figuren. Ich gehe von ihnen aus, weniger von der Geschichte, oder einem Plot. TOTEM spielt an einem Nicht-Ort, in einer Un-Zeit. Auch das muss erzählt werden. Und ich glaube eben, dass es mir deshalb gut gelingt, weil ich mich hier auskenne.

- Du schreibst, in Deutschland wäre im Kino im Augenblick nicht viel los, es würde nicht viel passieren. Wie sähe ein Zustand aus, in dem „viel passiert”? 
Wie sieht das aus? Zugegebener Maßen müsste ich mich zuerst mehr mit Soziologie beschäftigen, um eine befriedigende Aussage treffen zu können. Das bestehende System kritisiere ich und ich glaube fest daran, dass man in der „Kunst“ Film viel mehr machen kann. Auch machen muss! Filmförderung in Deutschland muss sich verändern. Ich halte die Kopplung von Kinofilmproduktionen an die Gelder von Fernsehsendern für sehr problematisch. 

Montag, 16. April 2012

VORSCHAU 'HANDS ON FASSBINDER'




ab dem elften Mai


WELT AM DRAHT
KEINER IST BÖSE UND KEINER IST GUT
DIETMAR DATH

AUGST&DAEMGEN: ARBEIT FASSBINDER RABEN
JULIANE LORENZ
JANÓS CAN TOGAY
SASKIA WALKER
HANNES BRÜHWILER
CHRISTOPH HOCHHÄUSLER


bald mehr dazu an dieser Stelle
und auf der Website.


(Saskia, Hannes)

DENEUVE / DESPLECHIN


Lesehinweis: 


ein wirklich schönes Gespräch zwischen Cathrine Deneuve und Arnaud Desplechin von 2008, das Film Comment heute (anlässlich der 39. Chaplin Award Gala) online gestellt hat. Und nein, der junge Mann hinter dem Surfbrett ist nicht Desplechin.


Bild via


(Eingestellt von Christoph)

Montag, 9. April 2012

TESTAMENT







Drei Bilder aus Fritz Langs großartigem DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE (D 1933) über den Josef Goebbels bekanntermassen in sein Tagebuch schrieb: „Sehr aufregend. Aber kann nicht freigegeben werden. Anleitung zum Verbrechen.” 


(via)


(Eingestellt von Christoph)

MAGNIFICENT


Richard Brody, Filmkritiker des New Yorker, über einen meiner Lieblingsfilme, Welles' THE MAGNIFICENT AMBERSONS (USA 1942). Seine Web-Videos vermitteln oft einen guten ersten Eindruck... 


(Eingestellt von Christoph)

Freitag, 6. April 2012

ARBEIT AN DER 'LIEBE'





Wega Film hat Arbeitsbilder von Michael Hanekes lang erwartetem AMOUR veröffentlicht. Das Projekt bringt zwei Legenden des Kinos der Moderne zurück auf die Leinwand: Jean-Louis Trintignant (IL CONFORMISTA) und Emanuelle Riva (HIROSHIMA, MON AMOUR). Mit von der Partie: Isabelle Huppert. Ich bin sehr gespannt.


(Eingestellt von Christoph)

Donnerstag, 5. April 2012

WIR MÜSSEN REDEN

Hitler als Junge ohne Eigenschaften.


Lesehinweis:


Auf Parallelfilm mache ich mir Gedanken über das Verhältnis des deutschen Films zu seinen Charakteren. Kommentare sind willkommen.


Christoph

Mittwoch, 4. April 2012

SEIT SECHSUNDZWANZIG JAHREN SCHMERZLICH VERMISST



Ingmar Bergman über Andrej Tarkowskij,
der heute seinen 80. Geburtstag feiern würde:

„Wenn der Film nicht Dokument ist, ist er Traum. Darum ist Tarkowskij der Größte von allen. Er bewegte sich im Raum der Träume mit schlafwandlerischer Sicherheit, er erklärt nicht. Was sollte er übrigens erklären? Er ist ein Seher, der es vermocht hat, seine Visionen in dem schwierigsten, aber auch willigsten aller Medien zu inszenieren. Ich habe mein ganzes Leben an die Türen zu den Zimmern geklopft, in denen er sich so selbstverständlich bewegt.”



(von Saskia)

Dienstag, 3. April 2012

REVOLVER FILMCLUB: 'DAS TOTENSCHIFF'

Heute abend, 20 h, in der Reihe PAPAS KINO?, im Zeughaus:


Georg Tresslers DAS TOTENSCHIFF (D 1959). Mit Horst Buchholz, Mario Adorf, Helmut Schmid, Elke Sommer. Wer kommt mit? 




„Revolver Filmclub” ist ein unregelmässiger gemeinsamer Kinoabend mit angeschlossener Netzöffentlichkeit. Aber vielleicht kommt ja auch eine analoge Diskussion zu Stande?

(Eingestellt von Christoph)